Frauen mitte 30 single

Ich fühle mich hier manchmal sehr einsam und mache mir Gedanken. Wenn jetzt alle verheiratet sind und Kinder haben, wer bleibt dann noch für mich übrig?

Akademikerinnen ab 30 scheitern oft

Meine Unabhängigkeit ist ganz sicher hinderlich bei der Suche. Ich will den Typen nicht bewundern. Aber ich glaube, damit kommen viele Männer nicht klar. Ich will auf Augenhöhe wahrgenommen werden. Wenn ich Männer treffe, haben die alle schon eine Frau, die zu Hause die Kinder hütet, während der Mann durch die Welt tingelt, sich selbst verwirklicht, seinem Beruf nachgeht und abends dann auch noch manchmal nette Kolleginnen ausführt.

Meine Mutter sagt, diesen Mann, der mich auf Augenhöhe trifft und der mein Leben teilt, gibt es nicht. Also ein bisschen muss ich ihr recht geben: Zumindest in Schmalkalden gibt es den nicht. Meine letzte Partnerschaft ist kaputtgegangen, weil er ganz klar gesagt hat: Lass doch du deine Dissertation! Die Dissertation war für ihn nur so eine Zwischenarbeit zwischen Studium und Mutterschaft.

Und da habe ich natürlich gesagt: Ich habe doch auch Wünsche und Träume und bin nicht weniger wichtig als mein Mann, der Professor ist oder eben Ingenieur. So wie ich mich für seine Projekte interessiere, muss er sich auch für meine Projekte interessieren. Ich habe einen Plan. Ich will bis zum Semesterende kündigen und dann raus aus Schmalkalden.

Ich habe mich schon beworben, an verschiedenen Stellen.

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Ich möchte in eine Stadt, in der es Sushi und Kino gibt. Nur ist es extrem schwer für mich, diesen Plan auch zu verfolgen. Denn meine innere Stimme sagt mir immerzu, dass ich hierbleiben muss, bis ich einen neuen Job habe, sonst sieht das blöd aus im Lebenslauf. Es ist ein sehr schwerer Schritt für mich zu sagen: Ich schaffe das hier nicht.


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Dann wäre ich das erste Mal gescheitert. Denn meine Erwartung an mich war, dass ich nach dem Doktor eine gute Stelle habe. Aber jetzt merke ich, dass ich nicht hierbleiben will und vielleicht gehen muss, auch ohne einen neuen Job.


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  • Und das ist für mich ein schreckliches Scheitern. Denn bisher habe ich immer alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. In den letzten Jahren hatte ich viele Krisen, durch den Studienabschluss, die Unklarheiten im Job und die Doktorarbeit. Da habe ich auch gemerkt, dass mir das Reisen sehr wichtig ist. Nur durch die Auslandsreisen erobere ich mir meine Lebhaftigkeit zurück. Sobald ich im Ausland bin, geht bei mir irgendwas auf.

    Ich habe das Gefühl, frei zu sein.

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    Dort treffe ich immer Leute, die mich so nehmen wie ich bin, die sagen 'Mensch, du bist nett! Die finden mich einfach nur nett, weil ich bin, wie ich bin und nicht weil ich die Leiterin eines International Office bin und eine Doktorarbeit geschrieben habe. Ich würde gern mal mit einem Partner unterwegs sein und mich nicht immer nur komplett auf mich verlassen müssen. Was macht es mit meinem Selbstwert, wenn ich das nicht schaffe? Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang das, was ich meine, das Andere über mich denken? Wo möchte ich mit 40 stehen und wie kann ich das auch ohne Partner realisieren?

    Und, das ist mir am wichtigsten: Macht es wirklich Sinn, sich mit irgendwem zusammenzutun, nur um nicht allein zu sein? Oder fahre ich nicht besser, wenn ich erstmal allein plane und dann vielleicht mit 41 plötzlich den Mann kennenlerne, der auch wirklich gut zu mir passt? Ich finde, schon in diesen Fragestellungen liegt viel Wahres. Denn ich habe eine Vorstellung, die weitaus schlimmer ist, als mit Mitte 30 Single zu sein: Mit dem Falschen zusammen sein, nur um mit jemandem zusammen zu sein.

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    Es hilft mir, mir noch ein paar Mal folgende Worte der Expertin durchzulesen: Ich rate meinen Kundinnen, diesen gesamtgesellschaftlichen Aspekt an der Sache zu sehen und — um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen — sich darüber zu freuen, dass sie heute ganz viele neue und andere Möglichkeiten haben, um ein erfülltes Leben zu führen: Denn, davon bin ich überzeugt: Wahre Worte!

    Denn eins ist sicher: Die biologische Uhr ist es nicht! Alle vier haben sich Mitte 30 getrennt oder scheiden lassen, und alle vier haben ein neues Glück gefunden. Ihre Geschichten haben keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit, zeigen aber doch interessante Phänomene auf: Es waren in allen Fällen die Frauen, die die Beziehung beendet haben. Das stimmt überein mit der Statistik, die besagt, dass drei Viertel aller Scheidungen von weiblicher Seite eingereicht werden. Dann scheint die Partnersuche via Internet salonfähig geworden zu sein; zwei der vier haben so ihre neuen Partner gefunden, und sie haben kein Problem, das auch zuzugeben.

    Ab einem gewissen Alter, so scheint es, wird die Sache gezielter angegangen, man hat keine Lust, Zeit zu verschwenden, und dafür eignet sich das Internet perfekt.

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    Das Erstaunlichste aber ist, dass beide Frauen ihr Muttersein nicht als Nach-, sondern vielmehr als Vorteil empfunden haben — da ist keine biologische Uhr mehr, deren lautes Ticken die Männer nervös macht. Ich musste aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen, sehr schnell, und das war furchtbar, weil man auf die Schnelle nichts Gescheites findet. Ich hockte also in einer hässlichen Wohnung und habe ein halbes Jahr lang durchgesoffen und mir die Nächte um die Ohren geschlagen. Ich war lange nicht in der Lage, irgendwas mit einer Frau anzufangen, es interessierte mich einfach nicht.

    Komischerweise scheint aber genau dieses Desinteresse auf Frauen anziehend zu wirken. Es muss irgendwie weniger Single-Männer als Single-Frauen auf dem Markt haben, und wenn man noch einigermassen aussieht und anständig ist, kann man sich vor Angeboten kaum retten. Ich liess mich dann doch auf ein paar Affären ein, aber nach einer Weile hatte ich stets das Gefühl, darin zu ersticken. Immer ging es früher oder später um gemeinsame Zukunftspläne und ums Zusammenziehen, aber ich hatte den Horror davor, abgesehen davon hatte ich mich ans Alleinsein gewöhnt, und die Unabhängigkeit gefiel mir. Ich wurde oft um meine Freiheit beneidet, erst recht von Kollegen, die auch sonntags früh aufstehen mussten wegen der Kinder oder denen ihre Partnerinnen verboten auszugehen.

    Dass die Frauen, die ich kennen lernte, oft von Kindern und von Familiengründung sprachen, war zu viel für mich. Wie mich auch Mütter als potenzielle Partnerinnen abschreckten; mir graute vor gemeinsamen Zoobesuchen mit dem Nachwuchs und vor ähnlichen Verpflichtungen, ich hatte keine Lust, Babysitter zu sein. Jetzt bin ich seit drei Jahren mit einer Frau zusammen, und wir werden bald Eltern. Ich glaube, es ist als Mann besser, später Vater zu werden.

    Mit 33 hätte ich meinem alten Leben nachgetrauert und stets das Gefühl gehabt, etwas zu verpassen. Mit dem Alter wird man ruhiger und hat andere Pläne.

    Das heisst, ich war zweimal in der Woche mit Freundinnen unterwegs, das war mir wichtig. Als ich über eine Trennung nachzudenken begann, fürchtete ich mich also nie vor der Einsamkeit, weil ich ein funktionierendes soziales Netz hatte, in dem ich mich aufgehoben fühlte.

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    Aber ich habe dann trotzdem gestaunt, wie viele Chancen man als Frau und Mutter mit 34 noch hat bei den Männern. Vor allem bei jüngeren Männern. Wenn ich meine zwei Kinder erwähnt habe, war die Reaktion meist sehr positiv. Das hat vermutlich damit zu tun, dass viele kinderlose Frauen in meinem Alter gerne und innig und vor allem sofort über die Kinderfrage reden, was die meisten Männer umgehend in die Flucht treibt.

    Bei mir wussten sie, dass dieser Punkt schon abgehakt ist, und sie konnten sich entsprechend entspannen. Sich in meinem Alter und mit Kindern noch so begehrt zu fühlen, tut gut, ich gebe es offen zu. Gerade auch, weil man sich als Mutter ja manchmal ein bisschen langweilig findet, so mit diesem Leben zwischen Arbeit und Krippe und Kindergeburtstagen. Vielleicht haben mich deshalb Väter nicht besonders interessiert. Ich habe mich also nicht auf dem Spielplatz umgeschaut oder im Vaki-Muki-Schwimmen, sondern an Vernissagen und an Partys.

    Mittlerweile bin ich wieder liiert, mit einem Mann ohne Kinder, und ich geniesse meine beiden Leben: Noch trenne ich die beiden Welten mehr oder weniger und mache nicht auf neue happy Family. Mein Freund und ich sind uns einig, dass sich das langsam entwickeln soll. Ob wir gemeinsame Kinder haben wollen, wird zur Debatte stehen, wenn die Zeit dafür reif ist.